E-Mail-Marketing-Automation: 8 Tools für automatische Workflows im Vergleich
E-Mail-Marketing-Automation bedeutet mehr als eine zeitversetzte Willkommensmail. Gute Systeme reagieren auf Anmeldungen, Klicks, Tags, Käufe, Website-Verhalten, Termine, CRM-Status oder andere Ereignisse und führen Kontakte automatisch durch passende Workflows.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht „Kann das Tool Automation?“, sondern: Wie tief kann die Automation werden, welche Daten lassen sich als Trigger nutzen und wie einfach bleibt das System im Alltag?
Was ist E-Mail-Marketing-Automation?
Bei einer Automation legt nicht ein Mitarbeiter jeden einzelnen Versand manuell fest. Stattdessen startet ein definierter Auslöser einen Workflow, der nach vorher festgelegten Regeln weiterläuft.
Trigger
Ein Kontakt meldet sich an, klickt einen Link, erhält einen Tag, kauft ein Produkt oder erreicht ein bestimmtes Datum.
Aktionen
Das System sendet eine E-Mail, vergibt einen Tag, verändert ein Feld, informiert das Team oder startet einen weiteren Workflow.
Bedingungen
Hat der Kontakt gekauft? Hat er geklickt? Gehört er zu einer bestimmten Zielgruppe? Danach verzweigt der Prozess.
Wartezeiten
E-Mails müssen nicht sofort folgen. Du definierst Minuten, Stunden, Tage oder bestimmte Zeitpunkte zwischen den Schritten.
Ziele
Ein Kauf, Termin oder anderer Status kann dazu führen, dass Kontakte einen bisherigen Nurturing-Pfad verlassen.
Messung
Öffnungen, Klicks, Conversions, Abmeldungen und Workflow-Durchläufe zeigen, wo optimiert werden sollte.
Wichtig: Automation ersetzt keine Strategie. Sie automatisiert nur den Prozess, den du vorher sinnvoll definiert hast. Ein schlecht geplanter Funnel wird durch Automation lediglich schneller schlecht.
Vier Stufen: von einfacher Serie bis zur datengetriebenen Customer Journey
Nicht jedes Unternehmen braucht die tiefste Stufe. Die sinnvollste Lösung ist diejenige, die deine tatsächlichen Prozesse abbildet, ohne unnötig komplex zu werden.
Zeitgesteuerte Serie
- Willkommensserie
- E-Mail-Kurs
- Geburtstagsmail
- Terminerinnerung
- wenige Verzweigungen
Verhaltensbasiert
- Klick als Trigger
- Tag als Trigger
- Öffner / Nicht-Öffner
- Wenn/Dann-Pfade
- Reaktivierung
Commerce & CRM
- Kauf als Trigger
- Warenkorbabbruch
- Deal- oder Lead-Status
- Sales-Pipeline
- Cross-Sell / Winback
Journey-Orchestrierung
- Site- und Event-Tracking
- Scoring
- mehrere Systeme
- komplexe Bedingungen
- dynamische Routing-Logik
E-Mail-Automation-Tools im Überblick
Alle acht Anbieter können E-Mail-Prozesse automatisieren. Unterschiede entstehen bei Anzahl der Workflows, Triggern, Verzweigungen, Tracking, CRM und E-Commerce-Daten.
| Anbieter | Automation-Einordnung | Einstieg | Trigger & Bedingungen | Besondere Stärke | Passend, wenn … |
|---|---|---|---|---|---|
| CleverReach | Einfach bis erweitert | Lite und Basic je 1 Automationskette; Pro unbegrenzt | Anmeldung, Datum, Tags, Klickverhalten; erweiterter Workflow mit Filtern und mehreren Startpunkten | THEA mit einfachen Ketten und erweitertem Workflow | du DACH-Nähe mit überschaubarer bis professioneller Automation verbinden willst |
| rapidmail | Einsteigerfreundlich | Essential / Pro Versand je 1 Automation; Performance 5 | Anmeldung, Aktivität und Datum; Wartezeiten und Wenn/Dann-Verzweigungen | Vorlagen für Welcome, Geburtstag, Termine, Kurse und Reaktivierung | du Automationen ohne große technische Einarbeitung bauen möchtest |
| Brevo | Marketing + CRM | Automation auch in kleineren Tarifen; Kontaktlimit je Tarif beachten | Trigger, Aktionen und Regeln; Marketing-, Vertriebs- und Kontaktprozesse | CRM und weitere Kommunikationskanäle im gleichen Ökosystem | Automation über reines E-Mail-Marketing hinauswachsen soll |
| MailerLite | Schlank & visuell | Free mit Automation; Comfort mit Limits; Power unbegrenzt | Trigger durch Datum, Ereignis oder Subscriber-Aktion; Power mit mehreren Triggern | Newsletter, Landingpages, Website und Automation in schlanker Oberfläche | du als Creator oder kleines Team eine übersichtliche All-in-one-Lösung suchst |
| GetResponse | Funnel-Automation | Starter mit 1 eigenem Workflow; Marketer und Creator mit unbegrenzten Workflows | Bedingungen, Aktionen, Filter, Scoring und vorgefertigte Workflow-Templates je Tarif | Sales-Funnels, E-Commerce, Webinare und Creator-Funktionen | Automation eng mit Funnels und Wissensprodukten verbunden ist |
| ActiveCampaign | Sehr tiefe Automation | Starter begrenzt Aktionen je Automation; höhere Tarife deutlich flexibler | Trigger, Aktionen, Ziele, Splits, Bedingungen, Site- und Event-Tracking | komplexe Customer Journeys und großes Integrationsökosystem | du viele Datenquellen und Systeme orchestrieren musst |
| KlickTipp | Tagging-Automation | 3 / 6 / 10 / unbegrenzt automatisierte Kampagnen nach Tarif | Tags, SmartTags, SmartLinks, Tagging-Pixel und Wenn/Dann-Logik | Verhaltensbasierte Segmentierung im Marketing Cockpit | Tags und Verhalten deine gesamte Customer Journey steuern sollen |
| Quentn | Automation + Sales-CRM | Marketing Automation bereits im Lite-Tarif | Aktions- und Ereigniselemente, Nutzerverhalten, Klicks, Webtracking und Integrationen je Tarif | visuelles Kampagnenboard plus integrierte Sales-Pipelines | Marketing-Nurturing bis in den Vertriebsprozess reichen soll |
Tarifgrenzen beachten: Ein Anbieter kann technisch sehr tiefe Automation beherrschen, aber dein gebuchter Tarif möglicherweise nicht. Prüfe deshalb nicht nur „Automation vorhanden“, sondern Anzahl aktiver Workflows, Aktionen, Trigger, Nutzerlimits und benötigte Add-ons.
So kann eine einfache Lead-Nurturing-Automation aussehen
Kontakt bestätigt den Newsletter oder lädt einen Leadmagneten herunter.
Sofort folgt eine E-Mail mit Inhalt, Download oder Orientierung.
Klickt der Kontakt auf einen bestimmten Themenlink?
Interessierte erhalten Vertiefung, andere einen allgemeinen Nurturing-Pfad.
Kauf, Termin oder anderer Zielstatus beendet oder verändert den Workflow.
Für viele Unternehmen reicht genau diese Logik: Trigger → E-Mail → Wartezeit → Verhalten prüfen → passenden Pfad wählen. Erst wenn viele Produkte, Kanäle und Datenquellen hinzukommen, wird eine deutlich komplexere Automationsplattform notwendig.
CleverReach, rapidmail und MailerLite für überschaubare Workflows
Diese Plattformen eignen sich besonders gut, wenn du schnell mit Welcome-, Reminder- und einfachen verhaltensbasierten Strecken starten möchtest.
CleverReach
THEACleverReach trennt bewusst zwischen einfachen Automationsketten und einem erweiterten Workflow.
- Lite: 1 Automationskette
- Basic: 1 Automationskette
- Pro: unbegrenzte Automationen
- mehr als 20 vorbereitete Automationsstrecken
- Tag-Trigger und Klickverhalten
- erweiterter Workflow mit Filtern und mehreren Startpunkten
rapidmail
Einsteigerfreundlichrapidmail konzentriert sich auf verständliche E-Mail-Workflows und hat seine Automation deutlich ausgebaut.
- Trigger durch Anmeldung, Aktivität oder Datum
- beliebig viele E-Mails innerhalb einer Strecke
- Wartezeiten flexibel einstellbar
- Wenn/Dann-Verzweigungen
- Vorlagen für Welcome, Geburtstag und Termine
- Reaktivierung und E-Mail-Kurse
MailerLite
Schlank & CreatorMailerLite verbindet Automationen mit Landingpages, Website, Formularen und Creator-Funktionen.
- Automation bereits im Free-Tarif
- Trigger durch Datum, Ereignis oder Aktion
- visueller Workflow-Aufbau
- Power mit unbegrenzten Automationen
- Power mit mehreren Triggern
- Automation-Reports
Wann diese Stufe reicht
PraxisEin einfacher Automations-Builder ist oft völlig ausreichend, wenn deine Prozesse klar und überschaubar sind.
- Willkommensserie
- E-Mail-Kurs
- Geburtstag
- Terminerinnerung
- Reaktivierung
- wenige Wenn/Dann-Pfade
Brevo und GetResponse verbinden E-Mail mit weiteren Marketingprozessen
Diese Plattformen werden interessanter, wenn Automationen nicht bei E-Mails enden, sondern CRM, E-Commerce, Funnels oder weitere Kanäle einbeziehen.
Brevo
Marketing + SalesBrevo arbeitet mit Triggern, Aktionen und Regeln und kann Marketing-, Vertriebs- und Kontaktprozesse automatisieren.
- Willkommens- und Nurturing-Workflows
- Kontaktattribute und Ereignisse als Trigger
- Bedingungen und Regeln
- CRM-nahe Aktionen
- E-Commerce-Ereignisse
- weitere Kommunikationskanäle je Setup
GetResponse
Funnel-AutomationGetResponse verbindet den visuellen Automation Builder eng mit Funnels, E-Commerce und Creator-Funktionen.
- Starter mit 1 eigenem Workflow
- Marketer mit unbegrenzten Workflows
- Workflow-Vorlagen
- Abonnenten-Scoring
- Sales-Funnel und E-Commerce-Automation
- Creator zusätzlich mit Webinaren und Kursen
ActiveCampaign, KlickTipp und Quentn für komplexere Customer Journeys
Diese Systeme werden interessant, wenn Verhalten, Website-Daten, CRM-Status, Tags oder externe Apps den nächsten Schritt bestimmen sollen.
ActiveCampaign
Journey-OrchestrierungActiveCampaign gehört funktional zu den tiefsten Automationsplattformen im Kernvergleich.
- viele unterschiedliche Automation-Trigger
- Aktionen und interne Datenänderungen
- Ziele
- Split- und bedingte Aktionen
- Site- und Event-Tracking
- Trigger aus zahlreichen integrierten Anwendungen
KlickTipp
Tagging-LogikKlickTipp baut seine Automation stark um Tags, SmartTags und Kontaktverhalten herum auf.
- Marketing Cockpit
- Tags und SmartTags
- SmartLinks
- Tagging-Pixel
- Wenn/Dann-Logik
- Follow-ups an Öffner, Nicht-Öffner, Klicker und Nicht-Klicker
Affiliate-Link: Wenn du KlickTipp über diesen Link nutzt, können wir eine Provision erhalten. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Mehr zur Transparenz.
Quentn
Automation + SalesQuentn kombiniert ein visuelles Kampagnenboard mit Sales-Pipelines und Lead Management.
- Drag-and-Drop-Kampagnenboard
- Aktions- und Ereigniselemente
- Verhalten als Automationsgrundlage
- fertige Kampagnen zum Import
- Webtracking je Tarif
- Sales-CRM direkt mit Automation verbunden
Affiliate-Link: Wenn du Quentn über diesen Link nutzt, können wir eine Provision erhalten. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Mehr zur Transparenz.
Wann tiefe Automation sinnvoll ist
PrüffrageEine tiefe Plattform lohnt sich, wenn viele Bedingungen wirklich unterschiedliche Geschäftsschritte auslösen.
- mehrere Produkte oder Zielgruppen
- lange Verkaufszyklen
- CRM-Status verändert Kommunikation
- Website-Verhalten ist relevant
- E-Commerce-Events steuern Follow-ups
- mehrere externe Systeme liefern Daten
Welche Workflows solltest du zuerst automatisieren?
Neue Kontakte begrüßen
Leadmagnet ausliefern, Erwartungen setzen und die wichtigsten Inhalte vorstellen.
Interesse Schritt für Schritt vertiefen
Mehrere E-Mails erklären Problem, Methode, Lösung und passenden nächsten Schritt.
Inaktive Kontakte ansprechen
Wer lange nicht öffnet oder klickt, erhält gezielte Reaktivierung statt endloser Standardnewsletter.
Kauf- und Warenkorbdaten nutzen
Warenkorbabbruch, After-Purchase, Cross-Sell und Winback reagieren auf echtes Shopverhalten.
Erinnerungen automatisieren
Webinar, Beratungsgespräch, Veranstaltung oder Kursstart lösen zeitlich passende Reminder aus.
Marketing und Vertrieb verbinden
Qualifizierte Leads erhalten einen neuen Status, Deal oder werden an den Vertrieb übergeben.
Priorisierung: Automatisiere zuerst Prozesse, die häufig vorkommen, klar definierbar sind und heute regelmäßig manuelle Arbeit verursachen. Eine einfache Welcome-Serie mit hohem Volumen kann wertvoller sein als ein technisch beeindruckender, aber selten genutzter 40-Schritte-Funnel.
Je intelligenter die Automation, desto wichtiger wird die Datenbasis
Verhaltensbasierte Automation funktioniert nur, wenn das System weiß, was ein Kontakt getan hat. Genau deshalb müssen Nutzen, Datenqualität und Datenschutz gemeinsam betrachtet werden.
Mögliche Daten für Automationen
- Newsletter-Anmeldung
- Tags und Kontaktfelder
- Klicks und gegebenenfalls Öffnungen
- Website- und Event-Aktivität
- Käufe und Warenkorbdaten
- CRM-Status und Termine
Vor Aktivierung prüfen
- Welche Daten werden wirklich benötigt?
- Welche Rechtsgrundlage gilt?
- Welche Integrationen geben Daten weiter?
- Wo werden Daten verarbeitet?
- Wie lange bleiben Trackingdaten gespeichert?
- Wie kann ein Kontakt widersprechen oder gelöscht werden?
Öffnungen vorsichtig interpretieren: Technische Datenschutzfunktionen von Mailclients können Öffnungsdaten ungenauer machen. Für wichtige Automationsentscheidungen sind Klicks, Käufe, Formularaktionen, Termine oder andere robuste Ereignisse oft besser geeignet.
9 Fragen vor der Entscheidung für ein Automation-Tool
Anmeldung, Tag, Klick, Kauf, Website-Event, Datum, CRM oder API?
Ein Tariflimit von einer oder fünf Automationen kann schnell relevant werden.
Geradlinige Serien sind deutlich einfacher als verhaltensbasierte Pfade.
Lead-Status, Deal und Vertrieb können den Toolbedarf stark verändern.
Dann werden Kaufdaten, Warenkörbe und Produktinformationen relevant.
Nicht jede Plattform bildet Website- und Eventverhalten gleich tief ab.
Prüfe nicht nur die Anzahl, sondern deine konkreten Kernsysteme.
Ein komplexes Tool braucht Prozesse, Dokumentation und Verantwortliche.
Definiere vorab Zielmetriken wie Termin, Kauf, Klick oder Reaktivierung.
Welches E-Mail-Automation-Tool solltest du genauer prüfen?
Nicht die maximale technische Tiefe ist entscheidend, sondern die kleinste Plattform, die deine tatsächlichen Workflows zuverlässig abbilden kann.
Welcome, Reminder und einfache Serien
- rapidmail: sehr zugängliche Workflow-Logik
- CleverReach: einfache Ketten plus Ausbaupfad
- MailerLite: schlank für Creator und kleine Teams
CRM und breiteres Marketing
- Brevo: Marketing, Kontaktmanagement und Sales
- interessant, wenn E-Mail nur ein Teil der Kundenkommunikation ist
- guter Übergang von einfacher zu breiter Automation
Funnels, E-Commerce und Wissensprodukte
- GetResponse: Automation plus Funnel- und Creator-Funktionen
- stark bei Webinar-, Launch- und Verkaufsprozessen
- mehrere Marketingbausteine in einer Plattform
Tiefe datengetriebene Customer Journeys
- ActiveCampaign: sehr flexible Trigger- und Bedingungslogik
- KlickTipp: konsequente Tagging- und Verhaltenslogik
- Quentn: Marketing Automation plus Sales-Pipelines
Unsere Einordnung: rapidmail, CleverReach und MailerLite sind starke Kandidaten für verständliche Standard-Workflows. Brevo wird interessanter, sobald CRM und weitere Kanäle hinzukommen. GetResponse eignet sich besonders für Funnel-, E-Commerce- und Creator-Prozesse. ActiveCampaign, KlickTipp und Quentn spielen ihre Stärken aus, wenn Verhalten, Tags, Website-Daten, CRM oder Vertrieb die nächsten Automationsschritte bestimmen.
Baue zuerst einen Workflow auf Papier – und teste ihn dann im Tool
Notiere Trigger, Bedingungen, E-Mails, Wartezeiten und Ziel für deinen wichtigsten Automationsprozess. Danach kannst du bei jedem Anbieter prüfen, ob der Workflow ohne Workarounds und unnötige Zusatzsoftware umgesetzt werden kann.
Affiliate-Links: Kommt über einen dieser Links eine vergütungsfähige Buchung zustande, kann emailmarketinganbieter.de eine Provision erhalten. Die redaktionelle Einordnung bleibt davon unabhängig. Mehr erfahren.
FAQ zur E-Mail-Marketing-Automation
Was ist E-Mail-Marketing-Automation?
E-Mail-Marketing-Automation bedeutet, dass E-Mails und weitere Aktionen durch vorher definierte Trigger und Regeln automatisch ausgelöst werden. Typische Beispiele sind Willkommensserien, Terminerinnerungen, Reaktivierung und Kauf-Follow-ups.
Welches E-Mail-Automation-Tool eignet sich für Anfänger?
rapidmail, CleverReach und MailerLite sind naheliegende Optionen für einfache Workflows. Sie bieten visuelle beziehungsweise leicht verständliche Automationsfunktionen und typische Vorlagen für den Einstieg.
Welches Tool eignet sich für komplexe Marketing Automation?
ActiveCampaign bietet besonders tiefe Trigger-, Bedingungs-, Tracking- und Integrationsmöglichkeiten. KlickTipp ist stark bei Tagging und verhaltensbasierten Kampagnen. Quentn verbindet komplexere Marketing Automation mit Sales-Pipelines.
Kann ich mit Newsletter-Software eine Willkommensserie automatisieren?
Ja. Eine automatische Willkommensserie gehört bei modernen E-Mail-Marketing-Plattformen zu den grundlegenden Automationsfällen. Sie startet üblicherweise nach Anmeldung beziehungsweise bestätigtem Double-Opt-in.
Was ist ein Trigger in der E-Mail-Automation?
Ein Trigger ist das Ereignis, das eine Automation startet. Das kann beispielsweise eine Newsletter-Anmeldung, ein Klick, ein Tag, ein Datum, ein Kauf oder ein Website-Ereignis sein.
Was ist der Unterschied zwischen Trigger und Bedingung?
Der Trigger startet den Workflow. Eine Bedingung entscheidet innerhalb des laufenden Workflows, welchen weiteren Pfad ein Kontakt durchläuft.
Kann E-Mail-Automation auf Käufe reagieren?
Ja, wenn Shop oder Zahlungsplattform die entsprechenden Daten an das Newsletter-System übergeben. Dann können Kauf, Produkt, Warenkorb oder Kundenstatus weitere Automationen auslösen.
Brauche ich für Marketing Automation ein CRM?
Nicht zwingend. Für Welcome-, Kurs- oder Reaktivierungsstrecken reicht häufig das Newsletter-System. Ein CRM wird wichtiger, wenn Lead-Status, Deals und Vertriebsprozesse in die Automation einfließen sollen.
Wie viele Automationen sollte ich gleichzeitig bauen?
Starte lieber mit wenigen klaren Workflows. Häufig sind Welcome, Lead-Nurturing und Reaktivierung sinnvoller als viele kaum dokumentierte Automationen. Komplexität sollte erst mit realem Bedarf wachsen.
Muss ich bei E-Mail-Automation die DSGVO beachten?
Ja. Je nach Workflow werden Kontaktdaten, Klicks, Käufe, Website-Verhalten oder CRM-Informationen verarbeitet. Datenumfang, Rechtsgrundlage, Tracking, Auftragsverarbeitung und Drittanbieter sollten deshalb vorab geprüft werden.