E-Mail-Marketing automatisieren

E-Mail-Marketing-Automation: 8 Tools für automatische Workflows im Vergleich

E-Mail-Marketing-Automation bedeutet mehr als eine zeitversetzte Willkommensmail. Gute Systeme reagieren auf Anmeldungen, Klicks, Tags, Käufe, Website-Verhalten, Termine, CRM-Status oder andere Ereignisse und führen Kontakte automatisch durch passende Workflows.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht „Kann das Tool Automation?“, sondern: Wie tief kann die Automation werden, welche Daten lassen sich als Trigger nutzen und wie einfach bleibt das System im Alltag?

Grundlagen

Was ist E-Mail-Marketing-Automation?

Bei einer Automation legt nicht ein Mitarbeiter jeden einzelnen Versand manuell fest. Stattdessen startet ein definierter Auslöser einen Workflow, der nach vorher festgelegten Regeln weiterläuft.

1

Trigger

Ein Kontakt meldet sich an, klickt einen Link, erhält einen Tag, kauft ein Produkt oder erreicht ein bestimmtes Datum.

2

Aktionen

Das System sendet eine E-Mail, vergibt einen Tag, verändert ein Feld, informiert das Team oder startet einen weiteren Workflow.

3

Bedingungen

Hat der Kontakt gekauft? Hat er geklickt? Gehört er zu einer bestimmten Zielgruppe? Danach verzweigt der Prozess.

4

Wartezeiten

E-Mails müssen nicht sofort folgen. Du definierst Minuten, Stunden, Tage oder bestimmte Zeitpunkte zwischen den Schritten.

5

Ziele

Ein Kauf, Termin oder anderer Status kann dazu führen, dass Kontakte einen bisherigen Nurturing-Pfad verlassen.

6

Messung

Öffnungen, Klicks, Conversions, Abmeldungen und Workflow-Durchläufe zeigen, wo optimiert werden sollte.

Wichtig: Automation ersetzt keine Strategie. Sie automatisiert nur den Prozess, den du vorher sinnvoll definiert hast. Ein schlecht geplanter Funnel wird durch Automation lediglich schneller schlecht.

Automations-Tiefe

Vier Stufen: von einfacher Serie bis zur datengetriebenen Customer Journey

Nicht jedes Unternehmen braucht die tiefste Stufe. Die sinnvollste Lösung ist diejenige, die deine tatsächlichen Prozesse abbildet, ohne unnötig komplex zu werden.

Stufe 1

Zeitgesteuerte Serie

  • Willkommensserie
  • E-Mail-Kurs
  • Geburtstagsmail
  • Terminerinnerung
  • wenige Verzweigungen
Stufe 2

Verhaltensbasiert

  • Klick als Trigger
  • Tag als Trigger
  • Öffner / Nicht-Öffner
  • Wenn/Dann-Pfade
  • Reaktivierung
Stufe 3

Commerce & CRM

  • Kauf als Trigger
  • Warenkorbabbruch
  • Deal- oder Lead-Status
  • Sales-Pipeline
  • Cross-Sell / Winback
Stufe 4

Journey-Orchestrierung

  • Site- und Event-Tracking
  • Scoring
  • mehrere Systeme
  • komplexe Bedingungen
  • dynamische Routing-Logik
Unsere 8 Kernanbieter

E-Mail-Automation-Tools im Überblick

Alle acht Anbieter können E-Mail-Prozesse automatisieren. Unterschiede entstehen bei Anzahl der Workflows, Triggern, Verzweigungen, Tracking, CRM und E-Commerce-Daten.

Anbieter Automation-Einordnung Einstieg Trigger & Bedingungen Besondere Stärke Passend, wenn …
CleverReach Einfach bis erweitert Lite und Basic je 1 Automationskette; Pro unbegrenzt Anmeldung, Datum, Tags, Klickverhalten; erweiterter Workflow mit Filtern und mehreren Startpunkten THEA mit einfachen Ketten und erweitertem Workflow du DACH-Nähe mit überschaubarer bis professioneller Automation verbinden willst
rapidmail Einsteigerfreundlich Essential / Pro Versand je 1 Automation; Performance 5 Anmeldung, Aktivität und Datum; Wartezeiten und Wenn/Dann-Verzweigungen Vorlagen für Welcome, Geburtstag, Termine, Kurse und Reaktivierung du Automationen ohne große technische Einarbeitung bauen möchtest
Brevo Marketing + CRM Automation auch in kleineren Tarifen; Kontaktlimit je Tarif beachten Trigger, Aktionen und Regeln; Marketing-, Vertriebs- und Kontaktprozesse CRM und weitere Kommunikationskanäle im gleichen Ökosystem Automation über reines E-Mail-Marketing hinauswachsen soll
MailerLite Schlank & visuell Free mit Automation; Comfort mit Limits; Power unbegrenzt Trigger durch Datum, Ereignis oder Subscriber-Aktion; Power mit mehreren Triggern Newsletter, Landingpages, Website und Automation in schlanker Oberfläche du als Creator oder kleines Team eine übersichtliche All-in-one-Lösung suchst
GetResponse Funnel-Automation Starter mit 1 eigenem Workflow; Marketer und Creator mit unbegrenzten Workflows Bedingungen, Aktionen, Filter, Scoring und vorgefertigte Workflow-Templates je Tarif Sales-Funnels, E-Commerce, Webinare und Creator-Funktionen Automation eng mit Funnels und Wissensprodukten verbunden ist
ActiveCampaign Sehr tiefe Automation Starter begrenzt Aktionen je Automation; höhere Tarife deutlich flexibler Trigger, Aktionen, Ziele, Splits, Bedingungen, Site- und Event-Tracking komplexe Customer Journeys und großes Integrationsökosystem du viele Datenquellen und Systeme orchestrieren musst
KlickTipp Tagging-Automation 3 / 6 / 10 / unbegrenzt automatisierte Kampagnen nach Tarif Tags, SmartTags, SmartLinks, Tagging-Pixel und Wenn/Dann-Logik Verhaltensbasierte Segmentierung im Marketing Cockpit Tags und Verhalten deine gesamte Customer Journey steuern sollen
Quentn Automation + Sales-CRM Marketing Automation bereits im Lite-Tarif Aktions- und Ereigniselemente, Nutzerverhalten, Klicks, Webtracking und Integrationen je Tarif visuelles Kampagnenboard plus integrierte Sales-Pipelines Marketing-Nurturing bis in den Vertriebsprozess reichen soll

Tarifgrenzen beachten: Ein Anbieter kann technisch sehr tiefe Automation beherrschen, aber dein gebuchter Tarif möglicherweise nicht. Prüfe deshalb nicht nur „Automation vorhanden“, sondern Anzahl aktiver Workflows, Aktionen, Trigger, Nutzerlimits und benötigte Add-ons.

Beispiel

So kann eine einfache Lead-Nurturing-Automation aussehen

1
Anmeldung

Kontakt bestätigt den Newsletter oder lädt einen Leadmagneten herunter.

2
Welcome

Sofort folgt eine E-Mail mit Inhalt, Download oder Orientierung.

3
Interesse prüfen

Klickt der Kontakt auf einen bestimmten Themenlink?

4
Pfad wählen

Interessierte erhalten Vertiefung, andere einen allgemeinen Nurturing-Pfad.

5
Ziel erreichen

Kauf, Termin oder anderer Zielstatus beendet oder verändert den Workflow.

Für viele Unternehmen reicht genau diese Logik: Trigger → E-Mail → Wartezeit → Verhalten prüfen → passenden Pfad wählen. Erst wenn viele Produkte, Kanäle und Datenquellen hinzukommen, wird eine deutlich komplexere Automationsplattform notwendig.

Einfach starten

CleverReach, rapidmail und MailerLite für überschaubare Workflows

Diese Plattformen eignen sich besonders gut, wenn du schnell mit Welcome-, Reminder- und einfachen verhaltensbasierten Strecken starten möchtest.

CleverReach

THEA

CleverReach trennt bewusst zwischen einfachen Automationsketten und einem erweiterten Workflow.

  • Lite: 1 Automationskette
  • Basic: 1 Automationskette
  • Pro: unbegrenzte Automationen
  • mehr als 20 vorbereitete Automationsstrecken
  • Tag-Trigger und Klickverhalten
  • erweiterter Workflow mit Filtern und mehreren Startpunkten
Gute Mischung für Unternehmen, die einfach anfangen, später aber auf verzweigte Workflows erweitern möchten.

rapidmail

Einsteigerfreundlich

rapidmail konzentriert sich auf verständliche E-Mail-Workflows und hat seine Automation deutlich ausgebaut.

  • Trigger durch Anmeldung, Aktivität oder Datum
  • beliebig viele E-Mails innerhalb einer Strecke
  • Wartezeiten flexibel einstellbar
  • Wenn/Dann-Verzweigungen
  • Vorlagen für Welcome, Geburtstag und Termine
  • Reaktivierung und E-Mail-Kurse
Besonders praktisch für Teams, die Automation nutzen möchten, ohne ein komplexes CRM-System lernen zu müssen.

MailerLite

Schlank & Creator

MailerLite verbindet Automationen mit Landingpages, Website, Formularen und Creator-Funktionen.

  • Automation bereits im Free-Tarif
  • Trigger durch Datum, Ereignis oder Aktion
  • visueller Workflow-Aufbau
  • Power mit unbegrenzten Automationen
  • Power mit mehreren Triggern
  • Automation-Reports
Besonders passend für Creator, Solopreneure und kleine Teams, die Automation ohne überladenes System möchten.

Wann diese Stufe reicht

Praxis

Ein einfacher Automations-Builder ist oft völlig ausreichend, wenn deine Prozesse klar und überschaubar sind.

  • Willkommensserie
  • E-Mail-Kurs
  • Geburtstag
  • Terminerinnerung
  • Reaktivierung
  • wenige Wenn/Dann-Pfade
Komplexität sollte erst hinzukommen, wenn sie einen konkreten geschäftlichen Prozess löst.
Fortgeschrittene Automation

Brevo und GetResponse verbinden E-Mail mit weiteren Marketingprozessen

Diese Plattformen werden interessanter, wenn Automationen nicht bei E-Mails enden, sondern CRM, E-Commerce, Funnels oder weitere Kanäle einbeziehen.

Brevo

Marketing + Sales

Brevo arbeitet mit Triggern, Aktionen und Regeln und kann Marketing-, Vertriebs- und Kontaktprozesse automatisieren.

  • Willkommens- und Nurturing-Workflows
  • Kontaktattribute und Ereignisse als Trigger
  • Bedingungen und Regeln
  • CRM-nahe Aktionen
  • E-Commerce-Ereignisse
  • weitere Kommunikationskanäle je Setup
Besonders interessant, wenn E-Mail-Marketing später mit CRM, Sales und Multichannel-Kommunikation zusammenwachsen soll.

GetResponse

Funnel-Automation

GetResponse verbindet den visuellen Automation Builder eng mit Funnels, E-Commerce und Creator-Funktionen.

  • Starter mit 1 eigenem Workflow
  • Marketer mit unbegrenzten Workflows
  • Workflow-Vorlagen
  • Abonnenten-Scoring
  • Sales-Funnel und E-Commerce-Automation
  • Creator zusätzlich mit Webinaren und Kursen
Besonders passend, wenn dein E-Mail-Workflow Teil eines kompletten Verkaufs- oder Content-Funnels ist.
Tiefe Marketing Automation

ActiveCampaign, KlickTipp und Quentn für komplexere Customer Journeys

Diese Systeme werden interessant, wenn Verhalten, Website-Daten, CRM-Status, Tags oder externe Apps den nächsten Schritt bestimmen sollen.

ActiveCampaign

Journey-Orchestrierung

ActiveCampaign gehört funktional zu den tiefsten Automationsplattformen im Kernvergleich.

  • viele unterschiedliche Automation-Trigger
  • Aktionen und interne Datenänderungen
  • Ziele
  • Split- und bedingte Aktionen
  • Site- und Event-Tracking
  • Trigger aus zahlreichen integrierten Anwendungen
Besonders sinnvoll, wenn du viele Systeme, CRM-Daten und digitale Touchpoints in einer Customer Journey koordinieren möchtest.

KlickTipp

Tagging-Logik

KlickTipp baut seine Automation stark um Tags, SmartTags und Kontaktverhalten herum auf.

  • Marketing Cockpit
  • Tags und SmartTags
  • SmartLinks
  • Tagging-Pixel
  • Wenn/Dann-Logik
  • Follow-ups an Öffner, Nicht-Öffner, Klicker und Nicht-Klicker
Besonders interessant, wenn deine gesamte Segmentierung und Journey konsequent tag-basiert organisiert wird.

Affiliate-Link: Wenn du KlickTipp über diesen Link nutzt, können wir eine Provision erhalten. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Mehr zur Transparenz.

Quentn

Automation + Sales

Quentn kombiniert ein visuelles Kampagnenboard mit Sales-Pipelines und Lead Management.

  • Drag-and-Drop-Kampagnenboard
  • Aktions- und Ereigniselemente
  • Verhalten als Automationsgrundlage
  • fertige Kampagnen zum Import
  • Webtracking je Tarif
  • Sales-CRM direkt mit Automation verbunden
Besonders passend für B2B, Beratung und erklärungsbedürftige Angebote, bei denen Lead-Nurturing in einen Sales-Prozess übergeht.

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Wann tiefe Automation sinnvoll ist

Prüffrage

Eine tiefe Plattform lohnt sich, wenn viele Bedingungen wirklich unterschiedliche Geschäftsschritte auslösen.

  • mehrere Produkte oder Zielgruppen
  • lange Verkaufszyklen
  • CRM-Status verändert Kommunikation
  • Website-Verhalten ist relevant
  • E-Commerce-Events steuern Follow-ups
  • mehrere externe Systeme liefern Daten
Für einen einzigen Leadmagneten und fünf Welcome-Mails ist diese Tiefe meist noch nicht nötig.
Typische Automations-Use-Cases

Welche Workflows solltest du zuerst automatisieren?

Welcome

Neue Kontakte begrüßen

Leadmagnet ausliefern, Erwartungen setzen und die wichtigsten Inhalte vorstellen.

Lead-Nurturing

Interesse Schritt für Schritt vertiefen

Mehrere E-Mails erklären Problem, Methode, Lösung und passenden nächsten Schritt.

Reaktivierung

Inaktive Kontakte ansprechen

Wer lange nicht öffnet oder klickt, erhält gezielte Reaktivierung statt endloser Standardnewsletter.

E-Commerce

Kauf- und Warenkorbdaten nutzen

Warenkorbabbruch, After-Purchase, Cross-Sell und Winback reagieren auf echtes Shopverhalten.

Termin

Erinnerungen automatisieren

Webinar, Beratungsgespräch, Veranstaltung oder Kursstart lösen zeitlich passende Reminder aus.

Sales

Marketing und Vertrieb verbinden

Qualifizierte Leads erhalten einen neuen Status, Deal oder werden an den Vertrieb übergeben.

Priorisierung: Automatisiere zuerst Prozesse, die häufig vorkommen, klar definierbar sind und heute regelmäßig manuelle Arbeit verursachen. Eine einfache Welcome-Serie mit hohem Volumen kann wertvoller sein als ein technisch beeindruckender, aber selten genutzter 40-Schritte-Funnel.

Tracking, Daten & Datenschutz

Je intelligenter die Automation, desto wichtiger wird die Datenbasis

Verhaltensbasierte Automation funktioniert nur, wenn das System weiß, was ein Kontakt getan hat. Genau deshalb müssen Nutzen, Datenqualität und Datenschutz gemeinsam betrachtet werden.

Mögliche Daten für Automationen

  • Newsletter-Anmeldung
  • Tags und Kontaktfelder
  • Klicks und gegebenenfalls Öffnungen
  • Website- und Event-Aktivität
  • Käufe und Warenkorbdaten
  • CRM-Status und Termine

Vor Aktivierung prüfen

  • Welche Daten werden wirklich benötigt?
  • Welche Rechtsgrundlage gilt?
  • Welche Integrationen geben Daten weiter?
  • Wo werden Daten verarbeitet?
  • Wie lange bleiben Trackingdaten gespeichert?
  • Wie kann ein Kontakt widersprechen oder gelöscht werden?

Öffnungen vorsichtig interpretieren: Technische Datenschutzfunktionen von Mailclients können Öffnungsdaten ungenauer machen. Für wichtige Automationsentscheidungen sind Klicks, Käufe, Formularaktionen, Termine oder andere robuste Ereignisse oft besser geeignet.

Tool-Auswahl

9 Fragen vor der Entscheidung für ein Automation-Tool

1. Welche Trigger brauchst du?

Anmeldung, Tag, Klick, Kauf, Website-Event, Datum, CRM oder API?

2. Wie viele Workflows laufen gleichzeitig?

Ein Tariflimit von einer oder fünf Automationen kann schnell relevant werden.

3. Brauchst du Wenn/Dann-Verzweigungen?

Geradlinige Serien sind deutlich einfacher als verhaltensbasierte Pfade.

4. Muss dein CRM eingebunden werden?

Lead-Status, Deal und Vertrieb können den Toolbedarf stark verändern.

5. Gibt es einen Onlineshop?

Dann werden Kaufdaten, Warenkörbe und Produktinformationen relevant.

6. Brauchst du Website-Tracking?

Nicht jede Plattform bildet Website- und Eventverhalten gleich tief ab.

7. Welche Integrationen sind kritisch?

Prüfe nicht nur die Anzahl, sondern deine konkreten Kernsysteme.

8. Wer baut und wartet Workflows?

Ein komplexes Tool braucht Prozesse, Dokumentation und Verantwortliche.

9. Wie misst du den Erfolg?

Definiere vorab Zielmetriken wie Termin, Kauf, Klick oder Reaktivierung.

Entscheidungshilfe

Welches E-Mail-Automation-Tool solltest du genauer prüfen?

Nicht die maximale technische Tiefe ist entscheidend, sondern die kleinste Plattform, die deine tatsächlichen Workflows zuverlässig abbilden kann.

Welcome, Reminder und einfache Serien

  • rapidmail: sehr zugängliche Workflow-Logik
  • CleverReach: einfache Ketten plus Ausbaupfad
  • MailerLite: schlank für Creator und kleine Teams

CRM und breiteres Marketing

  • Brevo: Marketing, Kontaktmanagement und Sales
  • interessant, wenn E-Mail nur ein Teil der Kundenkommunikation ist
  • guter Übergang von einfacher zu breiter Automation

Funnels, E-Commerce und Wissensprodukte

  • GetResponse: Automation plus Funnel- und Creator-Funktionen
  • stark bei Webinar-, Launch- und Verkaufsprozessen
  • mehrere Marketingbausteine in einer Plattform

Tiefe datengetriebene Customer Journeys

  • ActiveCampaign: sehr flexible Trigger- und Bedingungslogik
  • KlickTipp: konsequente Tagging- und Verhaltenslogik
  • Quentn: Marketing Automation plus Sales-Pipelines

Unsere Einordnung: rapidmail, CleverReach und MailerLite sind starke Kandidaten für verständliche Standard-Workflows. Brevo wird interessanter, sobald CRM und weitere Kanäle hinzukommen. GetResponse eignet sich besonders für Funnel-, E-Commerce- und Creator-Prozesse. ActiveCampaign, KlickTipp und Quentn spielen ihre Stärken aus, wenn Verhalten, Tags, Website-Daten, CRM oder Vertrieb die nächsten Automationsschritte bestimmen.

Nächster Schritt

Baue zuerst einen Workflow auf Papier – und teste ihn dann im Tool

Notiere Trigger, Bedingungen, E-Mails, Wartezeiten und Ziel für deinen wichtigsten Automationsprozess. Danach kannst du bei jedem Anbieter prüfen, ob der Workflow ohne Workarounds und unnötige Zusatzsoftware umgesetzt werden kann.

Affiliate-Links: Kommt über einen dieser Links eine vergütungsfähige Buchung zustande, kann emailmarketinganbieter.de eine Provision erhalten. Die redaktionelle Einordnung bleibt davon unabhängig. Mehr erfahren.

Häufige Fragen

FAQ zur E-Mail-Marketing-Automation

Was ist E-Mail-Marketing-Automation?

E-Mail-Marketing-Automation bedeutet, dass E-Mails und weitere Aktionen durch vorher definierte Trigger und Regeln automatisch ausgelöst werden. Typische Beispiele sind Willkommensserien, Terminerinnerungen, Reaktivierung und Kauf-Follow-ups.

Welches E-Mail-Automation-Tool eignet sich für Anfänger?

rapidmail, CleverReach und MailerLite sind naheliegende Optionen für einfache Workflows. Sie bieten visuelle beziehungsweise leicht verständliche Automationsfunktionen und typische Vorlagen für den Einstieg.

Welches Tool eignet sich für komplexe Marketing Automation?

ActiveCampaign bietet besonders tiefe Trigger-, Bedingungs-, Tracking- und Integrationsmöglichkeiten. KlickTipp ist stark bei Tagging und verhaltensbasierten Kampagnen. Quentn verbindet komplexere Marketing Automation mit Sales-Pipelines.

Kann ich mit Newsletter-Software eine Willkommensserie automatisieren?

Ja. Eine automatische Willkommensserie gehört bei modernen E-Mail-Marketing-Plattformen zu den grundlegenden Automationsfällen. Sie startet üblicherweise nach Anmeldung beziehungsweise bestätigtem Double-Opt-in.

Was ist ein Trigger in der E-Mail-Automation?

Ein Trigger ist das Ereignis, das eine Automation startet. Das kann beispielsweise eine Newsletter-Anmeldung, ein Klick, ein Tag, ein Datum, ein Kauf oder ein Website-Ereignis sein.

Was ist der Unterschied zwischen Trigger und Bedingung?

Der Trigger startet den Workflow. Eine Bedingung entscheidet innerhalb des laufenden Workflows, welchen weiteren Pfad ein Kontakt durchläuft.

Kann E-Mail-Automation auf Käufe reagieren?

Ja, wenn Shop oder Zahlungsplattform die entsprechenden Daten an das Newsletter-System übergeben. Dann können Kauf, Produkt, Warenkorb oder Kundenstatus weitere Automationen auslösen.

Brauche ich für Marketing Automation ein CRM?

Nicht zwingend. Für Welcome-, Kurs- oder Reaktivierungsstrecken reicht häufig das Newsletter-System. Ein CRM wird wichtiger, wenn Lead-Status, Deals und Vertriebsprozesse in die Automation einfließen sollen.

Wie viele Automationen sollte ich gleichzeitig bauen?

Starte lieber mit wenigen klaren Workflows. Häufig sind Welcome, Lead-Nurturing und Reaktivierung sinnvoller als viele kaum dokumentierte Automationen. Komplexität sollte erst mit realem Bedarf wachsen.

Muss ich bei E-Mail-Automation die DSGVO beachten?

Ja. Je nach Workflow werden Kontaktdaten, Klicks, Käufe, Website-Verhalten oder CRM-Informationen verarbeitet. Datenumfang, Rechtsgrundlage, Tracking, Auftragsverarbeitung und Drittanbieter sollten deshalb vorab geprüft werden.