Newsletter-Kosten berechnen: Was kostet E-Mail-Marketing für deine Liste?
Newsletter-Tools rechnen sehr unterschiedlich ab. Bei manchen zählt vor allem die Anzahl aktiver Kontakte, bei anderen das monatliche Versandvolumen. Dazu kommen Funktionsstufen, Automation, CRM, Benutzer und Jahresrabatte.
Gib deine Kontaktzahl, Versandhäufigkeit und gewünschte Funktionsstufe ein. Der Rechner zeigt dir, welche Tarifrichtung bei unseren acht Kernanbietern relevant ist und welche Kosten öffentlich eindeutig berechenbar sind.
Newsletter-Kosten-Rechner
Der Rechner zeigt Tarifrichtungen und aktuelle Einstiegspreise. Bei dynamischen Kontaktstufen wird bewusst keine Scheingenauigkeit erzeugt.
Dein Newsletter-Szenario
Alle Angaben lassen sich jederzeit ändern und neu berechnen.
So liest du die Ergebnisse: „Konkret“ bedeutet, dass die öffentlich ausgewiesene Tarifstufe für deine Eingabe eindeutig berechnet werden kann. „Ab“ bedeutet, dass der Anbieter weitere dynamische Kontakt- oder Versandstufen verwendet. „Preis prüfen“ bedeutet, dass für deine Kombination kein belastbarer öffentlicher Fixpreis angegeben wird.
Preis-Hinweis: Anbieter können Preise, Kontaktstufen, Funktionsgrenzen, Rabatte und Steuern jederzeit ändern. Manche Preise werden netto beziehungsweise zuzüglich Steuern ausgewiesen. Der Rechner ist deshalb eine Entscheidungshilfe – vor Vertragsabschluss solltest du den finalen Preis im Checkout des Anbieters prüfen.
Warum 5.000 Kontakte nicht bei jedem Tool gleich viel kosten
Kontaktbasiert
Preis steigt mit Zahl aktiver Kontakte. Versand kann je nach Tarif unbegrenzt sein.
Versandbasiert
Preis hängt stärker von E-Mails pro Monat ab. Kontaktgrenzen können zusätzlich gelten.
Funktionsbasiert
Automation, CRM, Benutzer oder Tracking zwingen eventuell in einen höheren Tarif.
Pro Versand
Kein Monatsabo: Kosten entstehen, wenn tatsächlich ein Mailing gesendet wird.
Deshalb fragt der Rechner nach Versandhäufigkeit. 5.000 Kontakte mit einem Newsletter pro Quartal sind wirtschaftlich ein anderes Szenario als 5.000 Kontakte mit zwei Mailings pro Woche.
So rechnen die 8 Newsletter-Anbieter grundsätzlich ab
| Anbieter | Kostenlos / Test | Bezahlter Einstieg | Primäre Preislogik | Jahresmodell | Preis-Detailseite |
|---|---|---|---|---|---|
| CleverReach | Lite: bis 250 Empfänger und 1.000 E-Mails/Monat | Basic ab 15 €/Monat; Pro ab 18 €/Monat | Kontaktstufe + Tarif; Basic/Pro mit E-Mail-Flatrate | 10 % Rabatt bei Jahreszahlung | CleverReach Preise |
| rapidmail | Erster Versand an bis zu 2.000 Kontakte kostenlos | Essential ab 15 €/Monat; Pro Versand ab 20 € | Aktive Kontakte oder Zahlung pro Versand | Monatliche Pakete flexibel; Pro Versand ohne Monatsabo | rapidmail Preise |
| Brevo | 0 € mit bis zu 300 E-Mails pro Tag | Starter ab 7 €/Monat; Standard ab 17 €/Monat | Monatliches E-Mail-Volumen plus Kontaktgrenzen | abhängig vom gewählten Paket | Brevo Preise |
| MailerLite | Free bis 250 aktive Abonnenten und 2.500 E-Mails/Monat | Comfort ab 12 US$/Monat; Power ab 25 US$/Monat | Aktive Abonnenten + Versandvolumen / Tarif | 10 % bei jährlicher Abrechnung | MailerLite Preise |
| GetResponse | Kostenlose Testphase | Starter ab 19 US$/Monat bei bis zu 1.000 Kontakten | Listengröße + Funktionspaket | 18 % Rabatt bei Jahresplan | GetResponse Preise |
| ActiveCampaign | Kostenlose Testphase | ab 15 € für Konten unter 1.000 Kontakten | Kontakte + Tarif + Funktionsumfang | Jahrestarife vergünstigt; genaue Stufe dynamisch | ActiveCampaign Preise |
| KlickTipp | keine dauerhafte Gratisstufe | Standard 30 €/Monat bis 2.500 Empfänger | Funktionspaket mit Kontaktgrenze; E-Mail-Flatrate | 10 % jährlich; 20 % zweijährlich | KlickTipp Preise |
| Quentn | Kostenlose Testphase | Lite 39 €/Monat bis 1.000 Kontakte | Kontaktgrenze + Funktionspaket | 20 % Rabatt bei Jahresabo | Quentn Preise |
8 Kostenfaktoren, die der reine Einstiegspreis nicht zeigt
Nächste Tarifstufe
2.501 statt 2.500 Kontakte können bereits eine höhere Preisstufe auslösen.
E-Mail-Limit
Bei volumenbasierten Tarifen kann häufigerer Versand den Preis deutlich verändern.
Workflow-Grenzen
Der günstige Tarif enthält eventuell nur eine oder wenige Automationen.
Zusätzliche Benutzer
Mehrere Zugänge können inklusive sein, ein Add-on benötigen oder einen höheren Tarif erzwingen.
Anbieter-Logo entfernen
Manche Einstiegsstufen enthalten Anbieterbranding oder verlangen dafür ein Upgrade.
Sales-Funktionen
Pipelines, Lead-Scoring oder zusätzliche CRM-Funktionen können separat kosten.
Dedizierte Infrastruktur
Dedizierte IPs oder Enterprise-Versand liegen häufig deutlich über Einstiegstarifen.
Netto vs. Endpreis
Anbieter weisen Preise unterschiedlich aus. Checkout und Steuerstatus immer prüfen.
Softwarekosten sind nur ein Teil der Newsletter-Kosten
Für eine realistische Kalkulation solltest du neben dem Tool auch Zeit und interne Arbeit berücksichtigen.
Direkte Kosten
- Newsletter-Software
- zusätzliche Benutzer
- CRM- oder Automation-Add-ons
- dedizierte IP oder Enterprise-Funktionen
- externe Integrationen
- Templates oder Agenturleistungen
Interner Aufwand
- Themenplanung
- Texterstellung
- Gestaltung
- Freigaben
- Segmentierung
- Auswertung und Optimierung
Beispiel: Ein Tool für 20 € im Monat ist nicht automatisch günstiger als eines für 40 €, wenn dein Team im günstigeren System jeden Monat mehrere zusätzliche Stunden mit manuellen Prozessen verbringt.
Kontaktpreis oder Versandpreis: Was ist für dich günstiger?
Nur wenige Mailings pro Jahr
Ein Modell „pro Versand“ kann interessant sein, wenn zwischen den Kampagnen keine laufenden Monatskosten entstehen sollen.
Monatlicher Newsletter
Kontaktbasierte Flatrates werden häufig planbarer, wenn regelmäßig gesendet wird.
Mehrere Mailings pro Monat
Unbegrenzter Versand kann gegenüber volumenabhängigen Tarifen deutlich wichtiger werden.
Viele automatische E-Mails
Prüfe, ob automatisierte Nachrichten in das Versandkontingent einfließen.
Viele Kontakte, wenig Versand
Versandbasierte Modelle können interessant sein, sofern die Kontaktgrenzen passen.
Lifecycle und Trigger-Mails
Nicht nur Kampagnen zählen: Warenkorbabbruch, Winback und andere Automationen erhöhen das Volumen.
FAQ zu Newsletter-Kosten
Was kostet ein Newsletter-Tool pro Monat?
Die Kosten hängen vor allem von Kontaktzahl, Versandvolumen und Funktionsumfang ab. Bei den hier verglichenen Plattformen reichen Einstiegsmodelle von kostenlosen Tarifen bis zu kostenpflichtigen Paketen, die je nach Anbieter und Funktionsumfang deutlich höher beginnen.
Wie berechnet der Newsletter-Kosten-Rechner die Kosten?
Der Rechner kombiniert aktive Kontakte, Versandhäufigkeit, Funktionsbedarf und Abrechnungsmodell mit den öffentlich ausgewiesenen Tariflogiken. Ist eine Preisstufe nicht eindeutig öffentlich berechenbar, wird sie als „ab“ oder „Preis prüfen“ gekennzeichnet.
Warum zeigt der Rechner nicht für jeden Anbieter einen exakten Preis?
Einige Anbieter verwenden dynamische Preisstufen, volumenabhängige Limits, Add-ons oder Preise, die erst nach Auswahl konkreter Accountdaten sichtbar werden. Eine erfundene Genauigkeit wäre deshalb irreführend.
Welche Newsletter-Tools haben einen kostenlosen Tarif?
Unter den Kernanbietern bieten unter anderem CleverReach, Brevo und MailerLite dauerhaft kostenlose Einstiegsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Kontakt- und Versandgrenzen.
Wie beeinflusst die Kontaktzahl den Preis?
Bei kontaktbasierten Tarifen steigt der Preis meist, sobald deine aktive Liste eine definierte Tarifgrenze überschreitet. Deshalb kann Listenhygiene auch direkte Kosten sparen.
Wie beeinflusst die Versandhäufigkeit den Preis?
Bei E-Mail-Flatrates beeinflusst häufigerer Versand den Softwarepreis oft weniger. Bei volumenbasierten Tarifen kann jedes zusätzliche Mailing eine höhere Versandstufe erforderlich machen.
Lohnt sich jährliche Zahlung?
Mehrere Anbieter gewähren bei Jahreszahlung einen Rabatt. Das kann sich lohnen, wenn Tool und Prozess bereits erprobt sind. Vor einer langfristigen Bindung solltest du Migration, Kontaktwachstum und benötigte Funktionen testen.
Was kostet Newsletter-Automation zusätzlich?
Das hängt vom Anbieter ab. Manche Plattformen begrenzen die Zahl der Workflows oder Automationsschritte in günstigen Tarifen, andere bieten Automation erst in einer höheren Funktionsstufe vollständig an.
Ist ein günstiges Newsletter-Tool automatisch die beste Wahl?
Nein. Kosten sollten zusammen mit Bedienung, Automation, Support, Datenschutz, CRM, Shop-Integrationen und internem Zeitaufwand bewertet werden.
Sind die im Rechner gezeigten Preise brutto oder netto?
Anbieter weisen Preise unterschiedlich aus. Einige richten ihre Angebote ausdrücklich an Unternehmen und nennen Nettopreise, bei anderen können lokale Steuern hinzukommen. Prüfe deshalb immer den finalen Checkout-Preis.